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Termin

Autonomie und Fait social in der Ästhetischen Theorie Adornos

Wöchentlicher Workshop mit Maxi Berger an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Kunstwerke sind nach Adorno nicht unabhängig von den gesellschaftlichen Kontexten zu verstehen, innerhalb derer sie erfahren werden. So sind mit der Gesellschaft auch die Bedingungen der Reproduktion von Künstlern und Rezipienten gegeben. Aber nicht nur über die Individuen ist Kunst gesellschaftlich verfasst. Adornos Interesse gilt der Frage, wie die Gehalte von Kunstwerken gesellschaftlich gedeutet werden können, auch oder vielleicht gerade, weil sie sich der direkten politischen Vereinnahmung, durch wen auch immer, verweigern.
In diesem Workshop sollen die entsprechenden Passagen aus der Ästhetischen Theorie im Close-Reading-Verfahren durchgearbeitet und diskutiert werden, um herauszufinden, wie Adorno das Verhältnis von autonomer Kunst, Kulturindustrie und gesellschaftlicher Situation bestimmt.

Termine

Mittwochs von 15–18 Uhr
Beginn: 31.7.2019; letzter Termin: 25.9.2019.

Raum: V03-1-M136, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Ammerländer Heerstraße 121, 26111 Oldenburg).

Ansprechpartnerin ist Maxi Berger.

Literatur

Theodor W. Adorno, Ästhetische Theorie, Frankfurt a.M. 1997