Gesellschaftswissenschaftliches Institut Hannover

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Prof. Apl. Dr. Michael Städtler

geb. 1970, Studium der Philosophie, Deutschen Literaturwissenschaft und Englischen Sprachwissenschaft in Hannover. M.A. 1997. Dr. phil. 2003. 2003-2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet Rechtsphilosophie der Juristischen Fakultät der Universität Hannover. 2003-2007 Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar. Mitarbeiter am Exzellenzcluster 'Religion und Politik in den Kulturen der Moderne und der Vormoderne' an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Münster, Mitarbeiter und Vorstandsmitglied am Gesellschaftswissenschaftlichen Institut Hannover.

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Arbeitsgebiete:

Metaphysik und Erkenntnistheorie, Praktische Philosophie; besonders der Zusammenhang von Theorie und Praxis. Gesellschaftstheorie und Geschichtsphilosophie. Rechtsphilosophie, besonders Rechtsbegründung und Widerstandsrecht. Philosophie der Kunst. Aristoteles, Thomas von Aquin, Kant, Hegel, Marx, Adorno.

Veröffentlichungen:

Monographien

Die Freiheit der Reflexion. Zum Zusammenhang der praktischen mit der theoretischen Philosophie bei G.W.F. Hegel, Thomas von Aquin und Aristoteles, Berlin: Akademie (Hegel-Forschungen), 2003

Subjekte der Praxis. Mit den Aporien der Philosophie Kants zur Bestimmung moderner Subjektivität, Habilitationsschrift Uni Münster, Publ., i.V.

Herausgeberschaften

Mit und gegen Hegel. Von der Gegenstandslosigkeit der absoluten Reflexion zur Begriffslosigkeit der Gegenwart, Lüneburg 2000 (gemeinsam mit A. Knahl u. J. Müller, in Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano per gli Studi Filosofici, Neapel)

Kants „Ethisches Gemeinwesen“. Die Religionsschrift zwischen Vernunftkritik und praktischer Philosophie, Berlin 2005 (gemeinsam mit M. Berger und H. Vollmann)

Beiträge (Auswahl)

Katharsis. Zur politischen Bedeutung eines Begriffes der Ästhetik, in: Hegel-Jahrbuch, Berlin 2000

Widerspruch. Über Geschichte, Systematik und Verfall der Reflexion und ihrer Bestimmungen, in: Mit und gegen Hegel. Von der Gegenstandslosigkeit der absoluten Reflexion zur Begriffslosigkeit der Gegenwart, Lüneburg 2000

Sterben als zweckgerichtete Tätigkeit. Ein Beitrag zum Verhältnis von Erinnerung und Kollektivität, Hegel-Jahrbuch, Berlin 2002

Der Nutzen der Sklaverei. Betrachtung einer Nuance, in: Gewalt und ihre Legitimation im Mittelalter, Würzburg 2003

Die dritte Negation, Hegel-Jahrbuch, Berlin 2003

Die Konstitution der Freiheit, in: Kants „Ethisches Gemeinwesen“. Die Religionsschrift zwischen Vernunftkritik und praktischer Philosophie, hg. v. M Städtler, Berlin 2005

Selbstbewußtsein und Person bei Thomas von Aquin. Begriffliche Konstruktion und praktische Konsequenzen, in: Selbstbewußtsein und Person im Mittelalter, hg. v. G. Mensching, Würzburg 2005

Das Leben denken: Zu welchem Zweck?. Der Zusammenhang von Leben, Herrschaft und Selbstbewußtsein bei Hegel, in: Hegel-Jahrbuch, i.V.

Theorie als Kritik. Die Möglichkeit kritischen Denkens jenseits von Ideologie und diesseits von Utopie. In: Zeitschrift für kritische Theorie 2005.

Subjekte des Stillstands – Robert Menasses ästhetische Reflexion der Stillstellung von Geschichte, in: E. Schörkhuber (hg.): "Was einmal wirklich war...", Wien, 2007.

Widerstandsrecht in Philosophie- und Rechtsgeschichte (gemeinsam mit M. Walther und A. Upmeier) Stuttgart, i. V.

Texte zum Download

Zusammen mit Maxi Berger:
Sachzwang und Charaktermaske.

Städtler, Michael:
Immanuel Kant. Probleme praktischer Philosophie. Eine Einführung. 

Städtler, Michael:
Karl Marx: Philosophie oder Gesellschaftstheorie? Zur Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

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