Gesellschaftswissenschaftliches Institut Hannover

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Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie

Lektürekurs

Donnerstags, 18 Uhr, GI

Lektürestand am 18.02.2016: das Ende des Kapitels über das Naturschöne, S. 120 f. Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

info@.gi-hannover.de

Schon das Verstehen klassischer Kunstwerke stellt denjenigen, der verstehen will, vor Probleme: Die Kunstwerke sind gegenständlich, wollen verstanden werden, aber gehorchen nicht den Naturgesetzen; sie sind Ausdruck ihrer Zeit und sollen doch Überzeitliches transportieren. Geradezu undurchdringlich scheinen die Kunstwerke aber in der Moderne zu werden, wo sie – scheinbar gegenstandslos – nur noch um ihre eigenen Stilmittel kreisen. In der Ästhetischen Theorie unternimmt Adorno den Versuch einer umfassenden Bestimmung von Kunstwerken im Spannungsfeld ihrer Bestimmungsmomente, ihrer gesellschaftlichen Bestimmtheit und ihres philosophisch-ästhetischen Gehaltes.

Literatur: Adorno, Th.W., Ästhetische Theorie, Gesammelte Schriften Bd. 7, Suhrkamp, Ffm. 1970.


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