Gesellschaftswissenschaftliches Institut Hannover

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K. Marx: Das Kapital, Bd. I

Der Kurs findet in mehreren Blöcken am Wochenende statt.

Die genauen Termine und der Stand der Lektüre können beim Kursleiter erfragt werden.

Kontakt: Helge Nickelé

Karl Marx (1818-1883) erhebt in seinem Hauptwerk, der Kritik der politischen Ökonomie, den Anspruch, „das ökonomische Bewegungsgesetz der modernen Gesellschaft zu enthüllen.” Damit behauptet er die ökonomische Verfassung einer Gesellschaft nicht nur als ihr wesentliches Merkmal, sondern auch als Motor ihrer inneren Dynamik. Wenigstens im ersten Punkt scheint ihm das politische Tagesgeschäft recht zu geben. Kaum ein Problem, selbst in Fragen der Umwelt, Kultur oder Einwanderung wird losgelöst von der Frage der Finanzierbarkeit bzw. Wirtschaftlichkeit diskutiert. Der Verweis auf Ökonomie ist also allenthalben spürbar.
Marx liefert im Kapital eine umfassende Analyse der kapitalistischen Produktionsweise und versucht so ihre Erscheinungen, wie Preise, Löhne, Markt, Armut und Arbeitslosigkeit wissenschaftlich zu erklären. Dabei sperrt sich sein Werk durch seine systematische Geschlossenheit dem schnellen Zugriff. Daher soll der Einstieg in den Text in diesem auf mehrere Semester ausgelegten Seminar durch gemeinsame Lektüre erleichtert werden. Ziel ist es, durch kritischen Nachvollzug des Textes das Gelingen des Marxschen Vorhabens zu prüfen.

Literatur:
Karl Marx: Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie. Dietz Verlag (Marx Engels Werke Bd. 23), Berlin 1962ff. – auch antiquarisch günstig erhältlich.


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